Unser Papa hat irgendwann aufgehört, er selbst zu sein. Auch unser Gehirn-Fit-Plan hätte daran vermutlich nichts geändert. Wo für uns einmal der schlauste, stärkste, schnellste Denker war, blieb irgendwann nur noch eine Krankheit zurück. Nicht mehr zu wissen, wer man ist – das war für unseren Uli immer der schlimmste Albtraum. Während ich diese Zeilen schreibe, kommen mir die Tränen. Ich kann euch nicht versprechen, dass Gedächtnistraining davor bewahrt, dass wir oder unsere Liebsten eines Tages krank werden. Aber ich kann etwas anderes aus eigener Erfahrung sagen: Die Zeit, die wir gemeinsam verbringen, ist unbezahlbar.
Zusammen lachen. Erzählen. Erinnerungen teilen. Sich gegenseitig kleine Aufgaben stellen. Gemeinsam überlegen, rechnen, Wörter finden oder einfach nur über den letzten Urlaub sprechen. All diese Momente tun gut – ganz unabhängig davon, ob sie das Gehirn trainieren oder einfach nur das Herz. Und wenn der Gehirn-Fit-Plan dabei sogar ein kleines bisschen dazu beitragen kann, geistig fit zu bleiben, dann ist das umso schöner.
Deshalb habe ich den Gehirn-Fit-Plan entwickelt. Mit 20 kleinen Übungen werden Konzentration, Sprache, Gedächtnis, Wahrnehmung, Koordination, Geschicklichkeit und Kopfrechnen spielerisch trainiert. Jeden Tag wartet eine neue kleine Aufgabe – alleine oder gemeinsam machbar.
Egal ob Kinder mit ihren Eltern, Enkel mit ihren Großeltern, Erwachsene untereinander oder Senioren: Der Plan soll Menschen zusammenbringen und dabei helfen, den Kopf aktiv zu halten. Denn manchmal ist das Schönste an einer Übung gar nicht die richtige Antwort, sondern das Gespräch, das daraus entsteht.
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Ich habe den Plan mit meiner Familie ausprobiert. Mit viel Gelächter, kleinen Denkpausen und Gequatsche (abgezogen) haben wir ungefähr 20 Minuten gebraucht. Natürlich müsst ihr den Plan nicht an einem Stück machen. Vielleicht macht ihr jeden Tag nur ein oder zwei Übungen, ergänzt eigene Ideen oder wiederholt eure Lieblingsaufgaben – genau so, wie es für euch passt.
Und wenn Mama, Opa oder Helga von nebenan plötzlich ins Erzählen kommt, dann lasst den Plan einfach mal Plan sein. Holt euch noch einen Kaffee oder ein Gläschen Eierlikör, hört zu und genießt den Moment, auch wenn er länger dauert als gedacht. Denn genau diese Geschichten, dieses gemeinsame Lachen und diese Gespräche sind am Ende das Wertvollste. Die Aufgaben laufen nicht weg, aber solche Momente kommen oft nicht wieder. Also: Lasst euch Zeit, genießt sie und haltet sie fest.
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Und weil es zur schönen helfpully-Tradition geworden ist, die ich trotz lauter Geheule nicht missen will >> (helpfully.de haftet nicht für plötzliche Klatschanfälle beim gemeinsamen Durchgehen der Aufgaben, die Erkenntnis, dass Oma beim Kopfrechnen immer noch die Schnellste ist, oder für stundenlange, wunderschöne Gespräche über alte Zeiten, die eigentlich als „kurze 5-Minuten-Übung“ geplant waren. Trainiert eure Köpfe, aber vor allem: Genießt jede einzelne Sekunde miteinander und füllt eure Köpfe und Herzen mit unbezahlbaren Momenten!) Eure Tati und die helpfullys.
PS: Wir sind weder Ärzte noch Heilbringer. Der Plan ist von Menschen für Menschen gemacht. Ich wünsche mir, dass der Gehirn-Fit-Plan Familien zusammen an einen Tisch bringt – Kinder mit ihren Eltern, Enkel mit ihren Großeltern, Freunde, Nachbarn oder einfach Menschen, die sich eine halbe Stunde Zeit füreinander nehmen. Wenn auch nur ein einziges Gespräch dadurch entsteht, das sonst nicht stattgefunden hätte, dann hat der Plan schon etwas Schönes bewirkt.❤️
Uli, ich liebe dich. Danke, dass du uns zu den Menschen gemacht hast, die wir bis heute sind.

