Du bekommst immer wieder Kataloge, Werbebriefe oder Angebote per Post, die direkt persönlich an dich adressiert sind? Ein klassischer „Keine Werbung“-Aufkleber hilft hier leider nicht, da die Postzustellung namentlich an dich gerichtet ist. Die gute Nachricht: Du musst das nicht einfach hinnehmen. Nach Art. 21 Abs. 2 und 3 DSGVO hast du in Deutschland das Recht, jederzeit kostenlos Widerspruch gegen die Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten für Direktwerbung einzulegen. Sobald der Widerspruch beim Unternehmen vorliegt, dürfen deine Daten ab der Frist (faire 2 Wochen zum Beispiel) nicht mehr für Werbezwecke genutzt werden. Damit du dich nicht mit Paragrafen und Rechtsformulierungen herumschlagen musst, kannst du deinen Werbewiderspruch hier auf helpfully online erstellen – völlig kostenlos, nach DSGVO – ganz unkompliziert!
Übrigens – ein kleiner Wink in eigener Sache: Dass all unsere PDF-Vorlagen und Generatoren für dich 100 % kostenlos sind, verdanken wir den Werbeanzeigen auf helpfully.de. Jeder Blick darauf hilft uns riesig dabei, dieses Angebot auch in Zukunft für alle frei zugänglich zu halten. Also bitte denk dran – nicht alles, was mit Werbung zu tun hat, ist schlecht… Danke dir!
So einfach funktioniert der Generator:
- Absender eintragen: Gib deinen Namen und deine Anschrift ein – genau die Adresse, an die die unerwünschte Werbung geschickt wurde.
- Unternehmen eintragen: Übernimm Firmenname und Adresse direkt aus der erhaltenen Werbesendung.
- Datum & Frist prüfen: Unser Generator schlägt dir automatisch eine Frist von 14 Tagen für die Bestätigung vor.
- Schreiben generieren: Dein fertiger Brief wird in Echtzeit aus deinen Eingaben erstellt.
- Ausdrucken oder als PDF speichern: Klicke auf den entsprechenden Button. Je nach Browser kann es ca. 1–2 Sekunden dauern, bis sich das Druck- bzw. Speicherfenster öffnet. Anschließend kannst du deinen Brief direkt ausdrucken oder als PDF herunterladen.
- Unterschreiben & abschicken: Unterschreibe den ausgedruckten Brief handschriftlich vor dem Post-Versand.
- Versand dokumentieren: Die Verbraucherzentrale empfiehlt den Versand als Einwurf-Einschreiben – so hast du einen Nachweis, zwingend vorgeschrieben ist es aber nicht.
Deine Straße
Deine Stadt
Straße
Stadt
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit fordere ich Sie auf, meine bei Ihnen gespeicherten Daten unverzüglich für Zwecke des Direktmarketings zu sperren.
Sollten meine Daten weiteren Empfängern offengelegt worden sein, informieren Sie diese bitte unverzüglich über die Einschränkung der Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten.
Bitte bestätigen Sie mir die Sperrung sowie ggfs. die Information der weiteren Empfänger meiner personenbezogenen Daten bis zum Datum (14 Tage).
Mit freundlichen Grüßen
Was bringt ein Werbewiderspruch nach DSGVO?
Mit deinem Widerspruch untersagst du dem Unternehmen rechtssicher die Nutzung deiner Daten für Werbezwecke. Die Datenschutz-Grundverordnung räumt dir bei Direktwerbung ein besonders starkes Recht ein: Der Widerspruch ist an keine Bedingungen geknüpft und gilt sofort. Das Unternehmen ist gesetzlich verpflichtet, deine Adresse für Marketingzwecke zu sperren.
Woher haben die Firmen eigentlich meine Adresse?
Genau das fragen sich viele, wenn plötzlich ein Werbebrief mit dem eigenen Namen im Postkasten liegt, obwohl man bei der Firma noch nie etwas bestellt hat. Die Wege der Daten sind vielfältig, aber meistens stecken ein paar ganz typische Quellen dahinter:
- Eigene Einkäufe & Gewinnspiele: Sobald du online etwas bestellst, an einem Gewinnspiel teilnimmst, eine Kundenkarte nutzt oder ein Gratis-Muster anforderst, gibst du deine Adresse ein. Häufig versteckt sich in den Datenschutzbestimmungen oder Kleingedruckten die Weitergabe an Partnerunternehmen oder für Marketingzwecke.
- Adresshändler & Datenbroker: Es gibt spezialisierte Unternehmen, die Adressdaten völlig legal sammeln, aktualisieren, aufbereiten und an werbende Firmen vermieten oder verkaufen.
- Öffentliche Verzeichnisse & Register: Telefonbücher, Branchenverzeichnisse oder öffentlich zugängliche Register dienen oft als Quelle für die Kaltakquise.
- Koppelangebote & Umfragen: Online-Tests, Newsletter-Anmeldungen oder Teilnahmebögen bringen oft ein Häkchen mit sich, das die Nutzung deiner Daten für Werbung erlaubt.
Warum das für deinen Werbewiderspruch wichtig ist: Nach Art. 21 DSGVO hast du nicht nur das Recht, der Werbung zu widersprechen – du kannst (nach Art. 15 DSGVO) vom Unternehmen auch Auskunft darüber verlangen, woher es deine Daten überhaupt bezogen hat und an wen sie eventuell weitergegeben wurden.
Das Schöne an unserem Generator: Sobald du deinen Werbewiderspruch abschickst, muss das Unternehmen deine Daten für Werbezwecke sperren, egal, auf welchem Weg sie in deren System gelandet sind! Also, du willst adressierte Werbung stoppen oder zumindest einiges davon abbestellen? Dann leg hier los!
(helpfully.de haftet nicht für plötzlich gähnende Leere im Briefkasten, das schlagartige Verpuffen von Katalog-Müll, verärgerte Gesichter der Familienmitglieder, weil ihre Lieblingswerbung nicht mehr kommt , dass du ab sofort nur noch "echte" Post bekommst, die auch nicht immer nur rosig aussieht oder dafür, dass du bei uns weiterhin Werbung sihest, denn davon finanzieren lebt unsere Website (: Viel Erfolg beim Ausfüllen, Ausdrucken und Entrümpeln deines Postkastens!) Eure helpfullys.
